Fotos aus 100 Jahren Stadtgeschichte - 1870 bis 1970

Ausstellung in der RATHAUS GALERIE HAGEN: 28.05. bis 13.06.2015

Die Ausstellung „Fotos aus 100 Jahren Stadtgeschichte - 1870 bis 1970“ zeigt Aufnahmen der Hagener  Geschichte aus dieser Zeit. Sie dokumentieren eindrucksvoll den raschen Wandel der Stadt und zeigen die Menschen in ihrer Zeit. Innerhalb von gut 50 Jahren hat sich Hagen von einer handwerklich geprägten Kleinstadt zu einer modernen Großstadt mit vielen Industriebetrieben entwickelt. Bis in die 1870er Jahre wurde das Hagener Stadtbild durch zahlreiche Fachwerkhäuser geprägt. Abgesehen von den Kirchen, gab es nur wenige größere Gebäude und nur die Hauptstraßen waren gepflastert.  
Der Anschluss an das Eisenbahnnetz ab 1848 brachte Hagen einen wichtigen Standortvorteil. Viele Industriebetriebe wurden gegründet und die bestehenden erweitert. Massenhaft Arbeitskräfte zogen nach Hagen, dies führte zu einer regen Bautätigkeit. Neben zahllose Mietwohnungen in mehrgeschossigen Häusern wurden auch Geschäfte, Kirchen, Krankenhäuser und Schulen errichtet. Gleichzeitig wurden Straßen und Plätze gepflastert, Wasser-, Gas- und später auch Stromleitungen verlegt sowie eine Kanalisation geschaffen.
Von den Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg war Hagen stark betroffen. Die Innenstadt wurde fast vollständig zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte schnell und zweckmäßig, dann „autogerecht“ mit breiten Straßen.
Fast alle ausgestellten Fotografien stammen aus dem Eigenbesitz des Stadtarchivs Hagen. Mit rund einer Million Aufnahmen zählt diese Sammlung zu den größten Bildarchiven in Nordrhein-Westfalen.   
Die Ausstellung zeigt insgesamt 84 Bilder aus dieser Epoche.

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