Eröffnung Kunst-Schaufenster mit Sandra Letzing

Schönheit und Vergänglichkeit

Mit dem Kunst-Schaufenster im ersten Obergeschoss der RATHAUS GALERIE HAGEN wurde in Zusammenarbeit mit dem Osthaus Museum Hagen ein Raum geschaffen, der Künstlern aus Hagen und der Region die Möglichkeit für Ausstellungen bietet. Bislang haben Kunstschaffende aus unterschiedlichen Kunstrichtungen ihre Arbeiten gezeigt: Gemälde, Fotocollagen, Skulpturen aus Holz und Metall, Lampen aus Strohhalmen oder Landschaftskollagen aus kunstvoll gerostetem Metall.

In der Zeit vom 19. Juli bis 4. September zeigt Sandra Letzing ausgewählte Arbeiten im Kunst-Schaufenster.

Gegenstände, Lebewesen, Beziehungen obliegen der ständigen Veränderung bis hin zum Tod und dem Zerfall. Dies ist ein Ansatz, den Sandra Letzing in ihrer Arbeit mit Malerei und Fotografie oder mit Skulpturen aufgreift und weiterführt. Der ästhetische Reiz von Müll, alten und vergessenen Gegenständen oder verfallenen Gebäuden sind wiederkehrende Thematiken. Kartonagen, Plastikverpackungen und Gegenstände dienen als Maluntergrund oder werden zum Sujet für Leinwand, Kamera und Objekt.

Auf der Suche nach der „unmittelbaren Wahrheit“ verzichtet die Künstlerin bei der Umsetzung ihrer Arbeiten auf gängige Hilfsmittel, wie zum Beispiel die digitale Bearbeitung der Fotografien.

Sandra Letzing zeigt die Komplexität von Schönheit und Vergänglichkeit und stellt eine Verbindung her zwischen uns und dem uns umgebenden Wohlstandsmüll. Eine Verbindung zwischen dem Individuum und der Frage danach, wer oder wie wir sind.

Offiziell eröffnet wurde die Ausstellung durch Centermanager Christoph Höptner und Dr. Tayfun Belgin, Direktor des Osthaus Museums Hagen.

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