TRIO-Ausstellung im Kunst-Schaufenster

Hagener Künstler stellen aus, noch bis 31.08.

Mit dem Kunst-Schaufenster im ersten Obergeschoss der RATHAUS GALERIE HAGEN wurde in Zusammenarbeit mit dem Osthaus Museum Hagen ein Raum geschaffen, der Künstlern aus Hagen und der Region die Möglichkeit für Ausstellungen bietet. Bislang haben Kunstschaffende aus unterschiedlichen Kunstrichtungen ihre Arbeiten gezeigt: Gemälde, Fotocollagen, Skulpturen aus Holz und Metall, Lampen aus Strohhalmen oder Landschaftskollagen aus kunstvoll gerostetem Metall.
Seit dem 11.07. und noch bis zum 31.08.2019 zeigen Hartmut Koch (Klein-Skulpturen), Elke Schlieper (Malerei) und Michael Schlieper (Fotoarbeiten) ihre Werke unter dem Titel „TRIO… weiter, immer weiter“.
Zum Titel der Ausstellung sagen die Künstler: „Ein Werk in der Ausstellung trägt auch den Titel " ... weiter, immer weiter". Aber bei den gezeigten Werken soll der Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und persönlichen Erfahrungen hergestellt werden. Es geht immer wieder darum, nicht aufzugeben und trotz möglicher Widerstände weiter zu machen. Der Kunstbetrachter wird vermutlich eigene und gewiss auch andere Gedanken zum Thema und Titel entwickeln.“
Die Arbeiten von Elke Schlieper entstehen überwiegend auf Leinwand oder auf Papier in Acryl. In zahlreiche Werke arbeitet sie kollagenhaft andere Materialien mit ein: Holz-oder Eisenspäne, Stoffreste und Mullbahnen.
Michael Schlieper, Fotograf und Zeichner, ist seit seiner frühen Jugend künstlerisch tätig. Er gründete 1973 zusammen mit Gerda Busch die „Galerie Hagener Kunstkabinett“ und 1992 folgte die „Galerie Michael Schlieper“, die noch mit Emil Schumacher eröffnet wurde.
Begonnen hat Hartmut Koch seine gestalterische Tätigkeit als Fotograf. Bei seinen Klein-Skulpturen interessiert ihn das Material, seine Beschaffenheit, seine Sterblichkeit, seine Struktur, seine Veränderung. Aus der Natur und dem technischen Alltag holt er sich die Bestandteile der Plastiken. Hartmut Koch sammelt Äste und Wurzeln, Steine und Metalle. Er zerstört ihre Funktionen, um sie dann zu neuen Objekten zu vereinen. Surreale Welten entstehen, der fein polierte Ast erhält eine Bruchstelle, die mit einer exakt eingepassten Bronze-Plombe „geheilt” wird. Passgenau sitzen die Details, man spürt, dass die Objekte keine zufälligen Kompositionen sind, alles ist nach einen Konzept zusammengefügt.
Offiziell eröffnet wurde die Ausstellung durch den Centermanager Christoph Höptner und Dr. Tayfun Belgin, Direktor des Osthaus Museums Hagen im Rahmen einer offiziellen Vernissage.

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